Historie

Die Studienvereinigung Kartellrecht wurde am 25. März 1965 von 14 im Kartellrecht tätigen Rechtsanwälten in Düsseldorf gegründet. Die ersten Vorstandsmitglieder waren Dr. Herbert Axster, Dr. Dietrich Ehle, Günther Wildanger, Hans Hengeler, Professor Dr. Philipp Möhring, Professor Heinz Rowedder und Professor Arved Deringer.

Im Jahr 1972 übernahm Alfred-Carl Gaedertz den Vorsitz. Im Jahr 1994 folgte Dr. Cornelis Canenbley, der das Amt des Vorsitzenden 2006 an Dr. Frank Montag übergab.

Die Studienvereinigung Kartellrecht wuchs in den über 50 Jahren ihres Bestehens von wenigen, im Kartellrecht spezialisiert tätigen Rechtsanwälten auf mehr als 1000 Mitglieder. Diese verbindet weiterhin eine auf das Kartellrecht fokussierte anwaltliche Tätigkeit. Das 50-jährige Jubiläum feierte die Studienvereinigung mit einem Symposium in Berlin.

Während sich die Themenstellungen zunächst ausschließlich auf das allgemeine Kartellrecht und die Missbrauchsaufsicht beschränkten, kam seit den frühen Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Fusionskontrolle hinzu, die seither stets eine bedeutende Rolle in den Aktivitäten der Studienvereinigung gespielt hat.

Eine wichtige Funktion haben die Mitglieder der Arbeitsgruppe Österreich und der Arbeitsgruppe Schweiz übernommen. Diese veranstalten regelmäßig gesonderte Zusammentreffen, in denen schwerpunktmäßig über Kartellrechtsprobleme der österreichischen bzw. der Schweizer Rechtsordnung diskutiert werden.