Zweck und Aufgabe

Die Studienvereinigung hat sich als Ziel "die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet des nationalen, europäischen und internationalen Kartellrechts" im deutschsprachigen Bereich gesetzt. Mitglied der Vereinigung können nur Rechtsanwälte werden, die im Bereich des Kartellrechts tätig sind. Die Studienvereinigung Kartellrecht hat ca. 800 Mitglieder.

Ein wirksames Mittel zur Förderung der Entwicklung des Kartellrechts sieht die Studienvereinigung Kartellrecht insbesondere in einem Gedankenaustausch zwischen der Anwaltschaft und den Behörden (Europäische Kommission, Bundeskartellamt, Bundeswettbewerbsbehörde und Wettbewerbskommission) sowie den Gerichten in Deutschland, in Österreich, der Schweiz sowie in Luxemburg. Um diesen Gedankenaustausch zu pflegen, veranstaltet die Studienvereinigung mehrmals im Jahr Arbeitssitzungen in Bonn (Bundeskartellamt), Brüssel (Europäische Kommission) oder in der Nähe des Bundesgerichtshofs bzw. der Europäischen Gerichte in Heidelberg, Luxemburg oder Baden-Baden sowie in Bern, Genf, Salzburg, Wien oder in Zürich.

Die Teilnahme an den Arbeitssitzungen ist den Mitgliedern der Studienvereinigung und ihren Gästen vorbehalten. Darüber hinaus veranstaltet die Studienvereinigung alle zwei Jahre ein Internationales EG Kartellrechtsforum in Brüssel, zu dem sich auch Nichtmitglieder anmelden können. Gelegentlich organisiert die Studienvereinigung auch gemeinsame Konferenzen mit anderen Organisationen.

Die Studienvereinigung Kartellrecht beteiligt sich darüber hinaus über Diskussionen und Eingaben an Gesetzgebungsvorhaben der Europäischen Kartellbehörden. Zu diesem Zweck hat sie z. B. Stellungnahmen zu verschiedenen Legislativ-Vorschlägen der Europäischen Kommission abgegeben. Darüber hinaus wird der bilaterale Kontakt mit den Behörden sowie den Gesetzgebern in diesen Ländern gepflegt.